Stilblüten von Herrn Werner Stolle von 1982 bis 1989

  1. Nenne einen Schriftsteller, der Fabeln geschrieben hat! - Unbekannter Schriftsteller aus Asien. (6. Klasse)
  2. Warum werden Fabeln geschrieben? - Damit wir sie lesen können. Der Geschichtenschreiber schreibt die Geschichten in der Tierform, weil die Geschichten vorher in Menschenform geschrieben wurden, die Menschenformen hat er vorher in Tierformen umgesetzt. (6. Klasse)
  3. Es geht um einen Mann, der von Haus zu Haus geht, um Ansichtskarten zu verkaufen, und möglicherweise zur Erleichterung seiner Geschäfte sich als Schwerkriegsverletzter ausgibt. (10. Klasse)
  4. Den Text kann man in vier Abschnitte einteilen. Als erstes kommt der Anfang. (10. Klasse)
  5. Die Geschichte weist einige typische Merkmale einer Kurzgeschichte auf. So ist sie zum Beispiel ohne Zweifel relativ kurz. (10. Klasse)
  6. Zur Form der Kurzgeschichte ist zu sagen, dass sie einen offenen Anfang hat, es wird nicht berichtet, woher er kommt und wer er ist. (13. Klasse)
  7. May liefert als Erklärung für das Motiv seine Zuneigung zu Marie, die plötzlich zu Bruch geht. (12. Klasse)
  8. Da kommt bei mir etwas Mitleid ans Tageslicht (12. Klasse)
  9. Sie haben die Hoffnungslosigkeit von den Eltern geerbt, und versuchen diese mit Branntwein zu löschen. (12. Klasse)
  10. In der Tatnacht gräbt Hradscheck mit einer auffällig hellen Lampe. (10. Klasse)
  11. Vom Mord ermuntert wurde er von einem toten französischen Soldaten, den er beim Graben unter seinem Birnbaum fand. (10. Klasse)
  12. An seinem Mord war die "Zeitung" aber nicht alleine beteiligt, sondern auch der Ermordete selbst. (10. Klasse)
  13. Auch werden Katharina Blum Intimitäten mit Göttern vorgeworfen, obwohl die "Zeitung" davon kaum etwas wissen dürfte. Auch ihr Vater, von dem die Aussage stammt, kann nur spekuliert haben. Er wird ja kaum jedesmal zugeguckt haben. (10. Klasse)
  14. Die Leser sind auf gut Deutsch Sensationsgeier. (10. Klasse)
  15. Ich finde, man kann den Soldaten nicht für schuldig erklären, dass er den Mann mit dem Brot einfach totgeschlagen hat. (10. Klasse)
  16. Bereits vorhandene Veranlagung zur Gewalt wie Jähzorn kann und muss ausgeprügelt werden. Hierzu ein Beispiel: Mein Onkel Ernst war in seiner Jugend so jähzornig, dass er mit Scheren geworfen hat und anderes. Doch seitdem er regelmäßig schrecklich Hiebe bekommen hatte, war der Jähzorn weg. (10. Klasse)
  17. Sie trägt eine hellblaue Thermohose, deren beiden Hinterntaschen mit silbernen Druckknöpfen verschlossen werden. (9. Klasse)
  18. Sie konservieren über das Wetter und ähnliche Dinge, die für einen Fischer wichtig sind. (9. Klasse)
  19. Ihr cacki-farbener Steppmantel besitzt eine Kapuze. (9. Klasse)
  20. Von den Handgelenken hängen jeweils zwei breite, nicht fleischige Hände herab. (9. Klasse)
  21. Alles in allem hat das Mädchen eine normalgebaute Statue und wirkt sehr lustig. (9. Klasse)
  22. Ihre mittelbraunen Haare rahmen ihr Gesicht mit Pausbacken ein. (9. Klasse)
  23. Die Nase in dem herzförmigen Gesicht ist fast schon eine Stupsnase. (9. Klasse)
  24. Die Tötung des Mörders machte den Getöteten nicht wieder lebendig. (9. Klasse)
  25. Es ist bewiesen, dass sehr viele Kriminalisten einen Rückfall haben. (9. Klasse)
  26. Ein Vorteil der Todesstrafe ist, dass ein Verbrecher nicht mehr ausbrechen oder rückfällig werden kann. (9. Klasse)
  27. Eine Frau kann anscheinend nur bei Männern ankommen, wenn sie keine Achselhaare oder sonst irgendwo Haare hat. (11. Klasse)
  28. Sie hat dunkle Schuhe an ihren O-Beinen. (9. Klasse)
  29. Mit dem Tod wird die Existenz des Menschen zerstört.
  30. Der Autor hat einen witzigen Stil.
  31. Da der Vater seine Meinung laut äußerte, wurde er zum Zuchthäusler verurteilt. (8. Klasse)
  32. Er mag den Krieg nicht, weil er für immer mit einem kaputten Bein humpeln muss und nicht mehr richtig gehen kann. (8. Klasse)
  33. Eine Frau, die sich jetzt vor einem Frisiertisch mit einem Spiegel die Haare fönt, trägt ein Nachthemd. (9. Klasse)
  34. Im Mund raucht er lässig eine Zigarette. (9. Klasse)
  35. Im Hintergrund steht ein Tisch mit vielen Schminksachen und einem Spiegel. Beide haben einen Morgenmantel an. (9. Klasse)
  36. Die Werbung ist so aufgeteilt, dass der Text von oben nach unten zu lesen ist, und sich die Wurst in die Breite legt. (9. Klasse)
  37. Ich bin ein männlicher Vertreter unserer Weltbevölkerung und habe deshalb keine besondere Meinung über eine Creme. (9. Klasse)
  38. In diesem Stadium bringt er seinen zweiten, von Lene gezeugten Sohn fast um. (9. Klasse)
  39. Auch missfällt ihm die Behandlung der 15-jährigen ihm gegenüber und der Mutter, die das Gegenteil vom Vater ist. (9. Klasse)
  40. Über den Tod lässt sich sagen, dass Faber vorher der Ansicht war, dieser sei Notwendigkeit, und Techniker werden damit nicht konfrontiert. (12. Klasse)
  41. Die steigende Arbeitslosigkeit lässt die Menschen ohne Beschäftigung herumlaufen. (9. Klasse)
  42. Es müssen bessere Luftfilterungsanlagen produziert werden, weil die Luft immer mehr verschmutzt und die Menschen möchten ja wenigstens noch mal aufatmen können. (9. Klasse)
  43. Kriege fordern viele Menschenleben, meist die der Bevölkerung. (9. Klasse)
  44. Die Ebbe kommt.
  45. Außer den Christen gibt es auch noch Katholiken. (9. Klasse)
  46. Am Ende befindet sich auch der Schlussteil dieser Kurzgeschichte. (11. Klasse)
  47. Es gibt viele Organisationen, die sich für die aber das sind auch nur wenige. (9. Klasse)
  48. Das ganze Haus ist voll, die Gäste auch. (9. Klasse)
  49. Die Kirche ist dafür berüchtigt, die Menschen heilig zu machen
  50. Ich finde, dass die Kirche die alten Leute ausnimmt. Man kann sehr oft beobachten, das alte Menschen als Kollekte einen 20-Markschein geben: Jeden Sonntag 20 DM und dazu noch die Kirchensteuer, das ist Wahnsinn. (9. Klasse)
  51. Einmal im Monat gibt es Abendmahl, wo es heisst: Der Wein sei das Blut Christi und das Brot der Leib. Doch jeder weiss, dass es nicht so ist. Wein ist Wein, und Brot ist Brot. Ist das nicht in gewissem Sinne Menschenverdummung ? (9. Klasse)
  52. Die Kirche tauft die Kinder auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. (9. Klasse)
  53. Nach Augenzeugenberichten gab es sogar Konfirmationen, bei denen die Konfirmanden Kisten in der Kirche aufgebaut hatten und "By the Rivers of Babylon" sangen! (9. Klasse)
  54. Neulich begegnete mir bei der Konfirmation meines Vetters ein Pfarrer, der von der festen Überzeugung war, man müsse Gott vor dem Abendmahl keine Rechenschaft ablegen. Dieser Mann ist ein - ideologisch verblendeter - Schwätzer. (9. Klasse)
  55. "Tandaradei" entspricht dem Neuhochdeutschen "Tralalala". (10. Klasse)
  56. Der immer wiederkehrende Ausruf "Tandaradei" heisst wohl dem Sinne nach "ratusch, ratusch" oder "Höret her, Leute". (10. Klasse)
  57. Beide Partner wollen die körperliche Liebe zwischeneinander. Die Moral der damaligen Zeit lässt es in dem Fall der beiden jedoch nicht zu, dass sie es öffentlich tun. (10. Klasse)
  58. Kennedy sterilisiert Berlin zur freiesten Stadt der Welt hoch. (10. Klasse)
  59. Er spricht die Mauer ironisch an. (10. Klasse)
  60. General Clay leitete den Bau der Berliner Luftbrücke ein. (10. Klasse)
  61. Heiter frohlockt es Kennedy aus dem Gehege der Zähne, dass diese Stadt Berlin lebt. (10. Klasse)
  62. Ein Mitglied des Betriebsrates, der versucht, mit den Arbeitern zu reden, erreicht genau das Gegenteil von dem, was er erreichen wollte. Er wird von den Arbeitern verprügelt. (12. Klasse)
  63. Die drei reisten durch den tropischen Urlaub in Richtung Guatemala, wo sie die Plantage und den inzwischen Selbstmord begangenen Besitzer, ihren Freund oder Bruder, fanden. Trotz dieses Schrecks verließen sie diesen Ort wieder ohne Herbert. (10. Klasse)
  64. Sabeth hätte die Tatsache, dass Faber ihre Tochter ist, schlechter verarbeitet als er. (10. Klasse)
  65. Er ist sich durch den nahenden Tod seines Lebens, und hauptsächlich des natürlichen Lebens, erst bewusst geworden. (10. Klasse)
  66. Im ersten Text stellt Göbbels die Deutschen sehr überlegen dar, während das englische Volk der Minderwertigkeit zugeordnet wird. (Abiturient)
  67. Was ist Sörensen von Beruf? - Gastarbeiter - Däne (beide 9. Klasse)
  68. Es werden die festen Riten der Eltern geschildert, z.B. das stündliche Abendessen. (9. Klasse)
  69. Die Eltern warten gemeinsam mit der Marmelade, dem Brot, der Butter und dem dampfenden Kaffee auf die Tochter. (9. Klasse)
  70. Monika lebt sich von ihren Eltern weg. Sie verfremdet. (9. Klasse)
  71. Im Alter versuche ich zu vermeiden, meinem Alter entsprechend auszusehen, bzw. auszusehen, wie ich in den darauffolgenden Jahren aussehen müsste (mit 60 wie mit 70, lieber mit 60 wie mit 30). (9. Klasse)
  72. (bei der Arbeit) Ich wünsche mir viel Erfolg bei Ihrer Korrektur! (13. Klasse)
  73. In diesem Buch klagen die Kinder die Erwachsenen an, weil diese nichts gegen den Krieg unternommen haben. Dieses sollte man sich zu Herzen nehmen. (11. Klasse)
  74. Frauen in der Bundeswehr gehören sich nicht. Hiermit meine ich, dass Frauen hintern Herd gehören, und nicht an die Waffe. (9. Klasse)
  75. Ich möchte nicht wissen, was die Russen machen, wenn sie plötzlich gegen Frauen kämpfen sollen, außerdem tun mir die gefangenen Frauen im voraus leid. (9. Klasse)
  76. Frauen sollten nicht ins Heer, weil es viele Männer als peinlich empfinden, neben einer Frau ins Feld zu gehen, besonders wenn sie angeschossen werden. (9. Klasse)
  77. Ich finde, dass Frauen nicht in die Bundeswehr gehören,weil sie nicht zum Kämpfen, sondern zum "Haushüten" gemacht sind. Das sieht man ja auch z.B. an den Naturvölkern Neuguineas, wo auch nur die Männer kämpfen. Frauen sollten außerdem froh sein, dass sie nicht kämpfen brauchen, weil es gefährlicher ist, als zu Hause zu sein. (9. Klasse)
  78. Die Ausländer könnten sich in ihrer eigentlichen Heimat schlecht einleben, da sie häufig in Deutschland geboren sind.(9. Klasse)
  79. Auch die Kriminalität und damit die Sicherheit des einzelnen könnte die Bevölkerungsverkleinerung bewirken. (9. Klasse)
  80. Es ist aber wirklich nicht schön, wenn die Ausländer andere mit in die BRD bringen, zum Beispiel die Türken, wo die mit Kopftüchern rumlaufen. (9. Klasse)
  81. Die Ausländer haben sehr viele Kinder, des Kindergeldes wegen, also sagen wir, die richtige deutsche Familie hat zwei Kinder, und eine ausländische Familie hat vier-fünf Kinder, also wird der prozentuale Anteil immer höher. (9. Klasse)
  82. Die Ausländer haben alle verschiedene Küchen. Die Gerichte sind teilweise auch für Deutsche köstlich (z.B. Gyros, Nasi-Goreng); natürlich ist es auch umgekehrt. (9. Klasse)
  83. Im Schnitt bekommt eine weibliche, türkische Person einmal in vier Jahren ein Kind. (9. Klasse)
  84. Doch muss es zu Weihnachten der gewünschte Computer oder die elektrische Eisenbahn sein? Solche großen Geschenke kann man sich doch auch zum Geburtstag wünschen. (9. Klasse)
  85. Wenn man eine kleine, passende Aufmerksamkeit kauft, ist es doch mit viel mehr Liebe gedacht, als wenn man schnell ins Kaufhaus läuft, damit es nach Geld aussieht. (9. Klasse)
  86. Als ein weiteres und dazu noch sehr einschlagendes Argument gegen Weihnachten führe ich hiermit die Abholzung der Tannenarten zu Weihnachten an. (9. Klasse)
  87. Wer bestimmt, was Not ist? Normalmenschen sind viel zu dumm dazu und würden durch ihr unmoralisches Handeln die Welt noch schlimmer machen, als sie ist. (11. Klasse)
  88. Kafka stellt mit dieser Geschichte auch seine erotischen Wünsche, die bei ihm sehr verkümmert waren und erst spät erfüllt wurden, in Form des Bildes mit der bepelzten Frau dar. (13. Klasse)
  89. In der Mitte des Bildes fallen fünf lebensgroße Wurstscheiben ins Auge. (9. Klasse)
  90. Der Unterschied zwischen Wortfeld und Wortfamilie besteht darin, dass das Wortfeld darin besteht, dass man in einem Wort mehrere andere sehen kann; einer denkt also, wenn er es hört es ist dieses, und ein anderer denkt, es ist jenes; dabei ist das Wort in dem entstehenden Begriff nicht vorhanden, während bei einer Wortfamilie immer ein Wort da ist, das mit anderen verknüpft wird. (9. Klasse)
  91. Beide Strophen haben je acht Zeilen, und sie sind links gerade und rechts je nach Länge der Zeilen ausgefranzt. (10. Klasse)
  92. (bei der Arbeit) Bei objektiver Betrachtung wäre der Notenvorschlag 2 vieleicht recht angebracht. (10. Klasse)
  93. Der Ritter will von Minne auf Liebe umsteigen. (10. Klasse)
  94. Die dargestellte Liebesbeziehung wird aus der Perspektive einer Frau geschildert, und zwar ist sie der weibliche Teil dieses Liebespaares. (10. Klasse)
  95. Frage: Nenne zwei Denkmäler, die noch heute an Heinrich Rantzau erinnern! - Jesus, Heinrich Rantzau (3. Klasse)
  96. Sie guckt wieder mit dem Finger. (3. Klasse)
  97. Auf einmal lässt der Vater den Pinsel und die Farbe im Stich
  98. Es ist eine blinde Welt. Die Menschen sollten mehr auf Gott hören. (10. Klasse)
  99. Juan ging in der gemeinsamen Liebesnacht von Jeronimo und Josephe hervor. (10. Klasse)
  100. Konventionen schützen unsere Intimitäten und unsere Persönlichkeit. (Abiturient)
  101. Die Sicherung fliegt dauernd heraus, weil der Alte John sich an der Klingel anschließt. (5. Klasse)
  102. Wird ein Mensch zu etwas gezwungen, so ist er automatisch nicht mehr frei, er unterliegt nämlich einem Zwang. (11. Klasse)
  103. Im Hinblick auf den autoritären Erziehungsstil stechen diverse Probleme mitten ins Auge. (12. Klasse)
  104. Nach dem Essen kannst du das Tablett mit deinen Überresten stehen lassen. (5. Klasse)
  105. In der Freizeit wird aber nicht faulgelenzt. (10. Klasse)
  106. Wenn das Privateigentum aufgehoben ist, gibt es auch noch andere Probleme, z.B.: Ich möchte schlafen, lege mich allein in ein Doppelbett, und morgens wache ich auf, und eine wildfremde Person liegt neben mir. Ich würde durchdrehen. (10. Klasse)
  107. Nach einer Weile verfing sich der Löwe in einem Netz von Jägern. (3. Klasse)
  108. Eine ist ein unbekannter Artikel. (5. Klasse)
  109. (bei der Arbeit) Viel Spaß. Die Arbeit war bescheuert. Entschuldigung, aber es stimmt. (5. Klasse)
  110. Im Fernsehen haben die Reaktionsmitglieder eine eigene politische Grundeinstellung. (9. Klasse)
  111. Der Sprecher starrt die ganze Zeit auf den Bildschirm, um ja nicht das Einlaufen der Spieler zu verpassen. (9. Klasse)
  112. Der Autor Peter Bichsel scheint sich mit dieser Auffassung zu infizieren. (10. Klasse)
  113. Er leckt die blaue Maurizimus an. (5. Klasse)
  114. Unser Harras ist entlaufen. Er hat ein weiß-braunes und ein schwarz-geflecktes Fell. (3. Klasse)
  115. Er ist ein Terrier und sein Geschlecht ist ein Rüde. (3. Klasse)
  116. Seit dem 28.9. wird unser auf den Namen hörenden Terrier Harras vermisst. (3. Klasse)
  117. Von der Farbe her ist er weiß mit braunen Flecken. (3. Klasse)
  118. Er hat einen braunen Kopf mit einer weißen Nase und hat Schlitzohren. (3. Klasse)
  119. Unten an der Taschenlampe ist ein Verschraubschluss. (5. Klasse)
  120. Ein Küchenstuhl ist ein Stuhl zum Essen (5. Klasse)
  121. Wenn es nicht notwendig ist, dass das Seiende nicht ist, gibt es nichts, nichts ist existent, also auch ich nicht, wieso sitz ich dann hier? (11. Klasse)
  122. Heraklit gehört zu den Naturphilosophikern. (11. Klasse)
  123. Auf keinen Fall werde ich heiraten und Kinder haben, obwohl die Anschaffung von Kindern ja recht lustig sein soll. (9. Klasse)
  124. Gregor Samsa findet im Beruf keine sexuelle Befriedigung. (Abiturient)
  125. Der Mensch muss sich von den weltlichen Gelüsten entschlacken. (12. Klasse)
  126. Das Werden ist das Sein in der Zukunft. (11. Klasse)
  127. Frage: Was ist ein Schindanger? (Platz, an dem Tiere abgedeckt werden) - Platz, auf dem Hinrichtungen stattfinden - Bahre, Trage - eine Art Friedhof, wo die Toten hinkommen - Platz, wo die toten Soldaten hinkommen, die nicht beerdigt werden - Tote, die keine Angehörigen haben, meist Kriegsgefallene, kamen auf den Schindanger - Wagen - Wiese für Tote ohne Bekannte - eine Art Massengrab - Massenfriedhof für Tote ohne Angehörige - eine Art Friedhof, wo die Unbekannten begraben werden - Streckbank - ein Gerät oder Gestell, auf dem die straffälligen Leute früher gefoltert wurden - Friedhof - Platz, wo Tierleichen aufgeschichtet werden - Ort zur Leichenaufbewahrung bis zur Beerdigung - kleiner Wagen (Zugwagen) - Leichenabladeplatz für die, die nicht beerdigt werden - Verbrecher (alle 9. Klasse)
  128. Im großen und ganzen hat Elfriede Hammer den Nagel auf den Kopf getroffen. (11. Klasse)
  129. Kein Mann läuft einer Frau hinterher, die nur auf ihren Beruf fixiert ist, da solche, meist Jungfern, viel zu langweilig sind. (11. Klasse)
  130. Sie versucht, Frauen, die sie beneidet, auszustechen, um sich selbst ihr eigenes Ego zu schützen. (11. Klasse)
  131. Sie hat keinen Humor und ist starköpfig. (11. Klasse)
  132. Doch diese gutgläubigen Männer fühlen sich durch solche hundertfünfzigprozentigen weiblichen Männer stark bedrängt. (11. Klasse)
  133. Einstein verdeutlicht, dass für ihn die optimale Erziehung mehr auf mentalen Sockeln stehen sollte. (11. Klasse)
  134. Die Besitzer bleiben auf ihren Fellen hängen und machen pleite. (11. Klasse)
  135. Im Mittelalter bestellten die Bauern die Felder und gerbten ihr eigenes Fell. (6. Klasse)
  136. "Brbr" wird als Metapher für Pferd gebraucht. (11. Klasse)
  137. Das Geräusch "brbr" wurde von Personen dem Kind einsuggeriert.(11. Klasse)
  138. Sisyphos rührt gegen die Götter auf. (12. Klasse)
  139. Bei Humboldt finden sich einige Parallelen zur Erziehung von Einstein. (12. Klasse)
  140. Er drohte dem Maler das Gericht auf den Hals. (6. Klasse)
  141. Ein reicher Kaufmann sieht in anderen vornehmen Häusern Bildnisse, deren Eltern und Voreltern hängen. (6. Klasse)
  142. Ein reicher Kaufmann wird wegen seines Geizes überall verrufen. (6. Klasse)
  143. Der Maler fing sofort an, das Kunstwerk zu skizzieren. Zu guter letzt legt er selbst noch seine Hand in der Werkstatt an. (6. Klasse)
  144. Der Mann hat das Mädchen nach einem Autounfall im Krankenhaus kennengelernt. (13. Klasse)
  145. Er geht schließlich doch mit ihr, um den irdischen Genüssen zu frönen. (13. Klasse)
  146. Der Fleischer verfeinert die Arbeit des Metzgers. Der Schlachter macht die Grobarbeit, während Metzger und Fleischer die Feinarbeit leisten. (11. Klasse)
  147. Der Metzger sieht dem Tier das Fell ab. (11. Klasse)
  148. Der Fleischer macht die Produkte des Metzgers für den Schlachter brauchbar. (11. Klasse)
  149. Ein Fleischer ist ein Feinzerteiler, ein Metzger ein grober Zerteiler, und ein Schlachter ist ein Mörder. (11. Klasse)
  150. "Schattenwerfer" ist eine Metamorphose. (11. Klasse)
  151. Ein Knie ist ein Scharnier, um das Bein knicken zu können. (11. Klasse)
  152. Das Knie ist eine Art Symbol, das man sich bildlich nicht vorstellen kann. (11. Klasse)
  153. Für Feuerbach haben sich die Menschen von Gott entfremdet und ihm verübermenschlicht. (11. Klasse)
  154. Marx meint, Religion sei fantastisch, da sie aus dem Elend der Menschen heraus entstanden ist. (11. Klasse)
  155. Sie benutzt Männer wie andere Leute Waschlappen. (10. Klasse)
  156. Man muss wissen, wie tief das Wasser ist, weil man sonst beim Sprung ins Wasser aufstoßen könnte. (5. Klasse)
  157. Aus dem Nichts kann man nicht etwas hervorbringen. Wenn ich zum Beispiel in meine leere Hosentasche greife, kann ich nicht plötzlich ein Ei in der Hand haben. (11. Klasse)
  158. Als ich zur Schule wollte, merkte ich, dass meine Hose Schrott war. (6. Klasse)
  159. Nicht selten bleibt da die Sofarolle auf Rädern, auch Hund genannt, der einzige Gesprächspartner. (12. Klasse)
  160. Der Mensch als hochintelligentes Tier lebt nicht für das Leben, sondern für den Sinn des Lebens. (12. Klasse)
  161. Er trägt fast immer die Hände in den Taschen. (5. Klasse)
  162. Woran erkennt man starke Verben? - Starke Verben können einen Buchstaben an sich reißen. - Starke Verben erkennt man daran, dass sie einen Buchstaben wegdrängeln und einen anderen für den einsetzen. (beide 5. Klasse)
  163. Im Gegensatz zu den absurden Konventionen ist die Moral eine Schranke für das Ausscheren aus dem gesellschaftlichen Zusammenleben. z.B. : "Nach dem Klo und vor dem Essen, Händewaschen nicht vergessen!"
  164. Einen tobenden Kleiderschrank würde die Mutter nie reinlassen. (6. Klasse)
  165. Ich war fest entschlossen, den Hund durchzuprügeln, damit er sich für die Zukunft merke, dass er nicht dahin scheißen kann, wo er geht und steht. (6. Klasse)
  166. Mit dem Füller zuckend, stürzte sich Patrick gierig auf die Arbeit. (6. Klasse)
  167. Karin fiel sankend in einen Tiefschlaf, als sie sogar das Pausenzeichen vor Schreck überhörend vergaß. (6. Klasse)
  168. Ich habe ein ovales Gesicht, das nach unten etwas eng ist. (6. Klasse)
  169. Die Autorin setzt Schlafzimmer und Leben gleich. Das Geldstück steht für das Leben, und im Schlafzimmer beginnt alles Leben. (11. Klasse)
  170. Bränge sich die gesamte Menschheit um, da es ein Naturgesetz sei, sich umzubringen, so würde dies sicher der Menschheit schaden, da sie sich selbst zerstöre. (11. Klasse)
  171. Dieses hier ist ein Monolog, das ist im Gegensatz zum Dialog selten. (11. Klasse)
  172. Was ist die Marseilleise? - Das ist ein französisches Dienstmädchen. - Eine Sehenswürdigkeit in Paris, es ist eine Art Rundbogen (beide 6. Klasse)
  173. Ein Fahrstuhl ist ein Aufzug zum Stehen. (5. Klasse)
  174. Ich nehme mir von einem Stapel mit Tabletten ein Tablett. (5. Klasse)
  175. Die Unterdrückung der Sehnsucht nach Freiheit ist nur mit regnerischem Wetter zu erreichen. (Abiturient)
  176. Helga Schubert kritisiert nicht nur das Entfernen von Ost und West, sondern der Menschen allgemein. (Abiturient)
  177. Plural von Kriterium: Kriteriumien (5. Klasse)
  178. (schriftliche Entschuldigung) Leider bin ich am Dienstag, 3.5.1988, wegen einer Wahlkampfveranstaltung mit Wolfgang Kubicki, stellvertretender Landesvorsitzender der FDP, so spät ins Bett gegangen, dass man den Zeitpunkt dieses Vorganges schon gar nicht mehr mit Dienstagnacht bezeichnen konnte. (12. Klasse)
  179. Papiertiger - Tiger aus Papier (5. Klasse)
  180. Henkelmann - Klempner (5. Klasse)
  181. Globus - runder Atlas (5. Klasse)
  182. Terry sieht die Frauen als niedere Lebensform an. (12. Klasse)
  183. Da wird das Recht des Ehemanns als selbstverständlich dargestellt,und der Frau wird jedes Hirn abgesprochen. (12. Klasse)
  184. Das Faulsein hat die Degeneration von der Arbeit zur Folge. (11. Klasse)
  185. Das Volk traut sich nicht, aufsetzig zu sein. (11. Klasse)
  186. Die Augen quollen ihm aus dem Mund. (5. Klasse)
  187. Ich schlage die Tür zu und will auch Waldi schlagen. (6. Klasse)
  188. Aber dann stürzte ich wutvollbrand ins Wohnzimmer. (6. Klasse)
  189. Ich esse meinen Teller auf. (5. Klasse)
  190. Der Regisseur gab einigen Sauspielern die letzten Anweisungen. (5. Klasse)
  191. So ist unser Streben nach Befriedigung, zu dem wir durch die Aussicht auf positive Langeweile angehalten werden, so vergeblich wie das eines Bullen, der durch die Aussicht auf Befriedigung in einer Zuchtstation die Kreisbahn als Strecke ansieht. Der Unterschied ist nur, dass der Bulle irgendwann Befriedigung erlangt. Wir jedoch nie. (12. Klasse)
  192. Schon zwei Kabel biss der Hund durch, und das alles innerhalb einer Woche. Der Vater war sauer. Gleich am nächsten Tag pinkelte er lustig auf den neuen Perserteppich. (6. Klasse)
  193. Sie treffen in Palenque einen französischen Amerikaner. (12. Klasse)
  194. Mein Lieblingsschriftsteller - Alfred Kittchock. (4. Klasse)
  195. Der Tag geht zu Ende und Walter merkt, dass dieses sein letzter Aufenthalt in Habana war, der gleichzeitig der erste war. (12. Klasse)
  196. An den Handgelenken befinden sich Knöpfe. (5. Klasse)
  197. Die Handgelenke sind zum Aufknöpfen. (5. Klasse)
  198. Die Jeansjacke hat eine Hüftenteilung. (5. Klasse)
  199. In der Oral-Phase hängt die Sexualität am Mund. (11. Klasse)
  200. Sie spritzten dem Mann eine Betäubung ein. (5. Klasse)
  201. Walzen wälzten die Straßen.(5. Klasse)
  202. Er bezeichnet sich als einen Mörder, der gemordet hat. (12. Klasse)
  203. Seine Beweisführung war zwar schlüssig, aber falsch. (12. Klasse)
  204. In bestimmten Situationen kommt ein lapsus linguae (Sprachversprechungen) zum Vorschein. (12. Klasse)
  205. Viele Eltern meinen, ihren kleinen Kindern das Schwimmen beibringen zu können, indem sie den Säugling mit Schwimmflügeln in den Swimming-Pool werfen. Meistens fängt das Baby dann an zu krähen, weil das ein Schock ist. (12. Klasse)
  206. Bei Eisunfällen muss sich der Einbrecher auf den Bauch legen. (6. Klasse)
  207. Ich muß den Verunglückten anschwimmen und schwimmbehinderte Sachen abwerfen. (6. Klasse)
  208. Uenn ich einen Verunglückten aus dem Fluß retten will, muß ich sehen, ob er bewußtlos ist oder nicht. Wenn er sich vor Angst an dich schlängelt, mußt du ihm eine auf den Kopf hauen. (6. Klasse)
  209. Er zündete den Kerzenhalter an. (8. Klasse)
  210. Es machte ihm nichts aus, mit einer Leiche sein Dasein zu fristen. ( 8 )
  211. Die Gesellschaft ist nicht in der Lage, sich im Staat frei bewegen zu können ( 13)
  212. Der Arbeiter ist die Versinnbildung des progressiven Fortschritts.(13. Klasse)
  213. Ich habe versucht, das Jaulen von einem Hund zu synchronisieren. (6. Klasse)
  214. Die Eltern sind die stärkeren und so haben sie sich dem Kind gegenüber zu verhalten, was nicht heißt, daß sie geschlagen werden sollen. (12. Klasse)
  215. Die autoritäre Erziehungsmethode ist wohl mit eine der schwachsinnigsten Methoden, die es nur gibt. (12. Klasse)
  216. Man braucht den Tisch zur Zirkulation des häuslichen Gebrauchs. ( 11 )
  217. Der Tisch dient der Zirkulation des Inventars mittels Zugreifbarkeit der Hand. (11. Klasse)
  218. Die Bibel steht im klaren Widersprung zu dieser Aussage. (11. Klasse)
  219. Die Autorin will die Leser anrütteln, nicht auch in den Alltagstrott zu verfallen. (13. Klasse)
  220. Bei der nächsten Fünf wird er merken, daß es ein Scheiß-Feeling ist, so schlecht zu sein. (8. Klasse)
  221. Die zweite Möglichkeit finde ich eigentlich eine der einzigsten Möglichkeiten, die noch da waren. (8. Klasse)
  222. Das Fußballspielen ist gut für den Körper, dadurch wird er multiviert. (8. Klasse)
  223. Der Vater ist z.B. völlig doof. (8. Klasse)
  224. Die Mutter müßte ihrem Sohn verklären, daß Schule auch ganz interessant sein kann. (8. Klasse)
  225. Ihr Körper wird ein sozialistisch geformtes Gefüge im Miniformat. (13. Klasse)
  226. Abschließend möchte ich noch sagen, daß ich diesen Text nicht für das A und 0 halte. (13. Klasse)
  227. Ehrlichkeit ist etwas, das man, wenn man es einmal nicht ist, immer wieder nicht ist. (8. Klasse)
  228. Wenn Erkenntnis da ist, daß das da nicht da ist, dann sieht man das wahre Bild des Menschen. (12. Klasse)
  229. Was wäre der "wahre Heino" ohne die Idee: Ist der "echte" Heino die Idee des "wahren Heinos"? (12. Klasse)
  230. Platon beschreibt in seinem Höhlengleichnis Menschen, die in einer Höhle gefangen sind. (12. Klasse)
  231. Hegel stellt eine These auf, um gleich wieder die Gegenthese zu mentionieren. Dies geschieht den ganzen Text über im unverständlichen Wechsel. (12. Klasse)
  232. Hegels besonderer Stil hat ihn wahrscheinlich erst zum Philosophen gemacht. (12. Klasse)
  233. (Frage: Was weiß Anna mit dem Wort Konzentrationslager anzufangen?) Antwort: Ein Lager, wo man sich konzentrieren mußte. (6. Klasse)
  234. (Frage: Was ist eine Concierge?) Antwort: Eine Hausdame (6. Klasse)
  235. (gleiche Frage): Das ist eine, die Jesus bewacht. (6. Klasse)
  236. (gleiche Frage): Feiertag, 14. Juli. Jahrestag der französischen Revolution. (6. Klasse)
  237. (Frage: Was ist die Marseillaise?) Antwort: Pariser Einkaufsstraße. (6. Klasse)
  238. (s.o.): Mayonnaise aus Marseille. (6. Klasse)
  239. (s.o.): eine Brücke (6. Klasse) D
  240. Der Kampf im Untergrund steht für ihn im Vordergrund. (13. Klasse)
  241. Die Kernbedeutung von sterben ist, daß jemand abgelebt hat. (8. Klasse)
  242. Ein Lebewesen kommt in den biologisch nicht lebenden Zustand. (8. Klasse)
  243. Die Ebbe kommt vom Land, und die Flut kommt vom Wasser. (8. Klasse)
  244. Gestörte Kommunikation liegt vor, wenn jemand ein bestimmtes Wort nicht kennt; z.B. weiß er nicht, was "obertittenaffengeil" heißt. (8. Klasse)
  245. Der König kratzte würdevoll im Kreise seiner Familie ab. (8. Klasse)
  246. Auf dem Friedhof, wo Leute sind, die ihre Ruhe haben wollen, sollte man aus ethischen Gründen keinen Lärm machen. (11. Klasse)
  247. Ebenso gehen die Gemeinsamkeiten der beiden Eheleute auseinander. Er möchte Kaffee und sie lieber Champagner. (13. Klasse)
  248. Die Eltern haben erwachsene Vorstellungen von ihrer Tochter. (8. Klasse)
  249. Der dunkelgrüne Mantel hat einen umgekippten Wollkragen und umgekrempelte Arme. (6. Klasse)
  250. Außerdem trägt sie noch eine Möhrenhose. (6. Klasse)
  251. Die Frau hat eine mittelgroße kleine Nase und trägt Lippenstift auf den Lippen. (6. Klasse)
  252. Die blauen Augen mit dem wachsenden Bart sind unverkennbar. Der Mund ist etwas schief gewachsen. Ein sehr spitzes Kinn ist dann der Abschluß. (6. Klasse)
  253. Der etwas größere Mund paßt gut zu dem roten Gesicht mit ein paar kleinen Pickeln. (6. Klasse)
  254. Er trägt eine grün-blau-grau-gelb gemusterte Thermosjacke. (6. Klasse)
  255. Er hat dunkelbraunes, buschiges Augenbraun. (6. Klasse)
  256. Seine blonden Haare sind scheitelförmig gekämmt. (6. Klasse)
  257. Seine Jacke ist buntfarben. (6. Klasse)
  258. Er trägt einen pinken, warmen Pullover. (6. Klasse)
  259. Er trägt eine hellblaue Hose, die bis zu den Füßen reicht. Sie wird an der Taille von einem Reißverschluß und einem Knopf zusammengehalten. (6. Klasse)
  260. Ihre braunen Augen und Brauen sind etwa 5 cm über den tischtennisball-großen Ohrringen. (6. Klasse)
  261. Ihre braunen Augen setzen sich von den riesigen Zeichenohrringen ab. (6. Klasse)
  262. Ich sah unseren Nachbarn mit dem Baby-Truck um die Ecke fahren. (6. Klasse)
  263. Ich nahm den Roller und rollte auf dem Kantstein entlang. (6. Klasse)