TMS Theodor-Mommsen-Schule

Sorgenfreies Lernen ermöglichen ‐ Stärken nutzen ‐ Schwächen überwinden

Coaching: an der TMS bekommt jede/jeder eine Chance

Lernen

An der TMS bekommt jede Schülerin und jeder Schüler zusätzliche Unterstützung, wenn sie oder er diese braucht. Hier soll keiner benachteiligt sein, auch wenn häusliche Begleitung beim Lernen nicht möglich ist.

So hat die Förderung in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und den vier Fremdsprachen in den Klassenstufen 5-10 hohe Priorität. In diesem Sinne nutzten wir unser Stundenkontingent zum entsprechenden Angebot von Coaching-Stunden, wie vom Ministerium per Erlass vorgeschrieben.

Im Laufe der letzten Jahre wurde unser Förderkonzept stetig evaluiert und erweitert; dazu findet der Coaching-Unterricht in möglichst kleinen Lerngruppen statt. Hier werden von Fachlehrern wichtige Fachinhalte gezielt vertieft, wiederholt und geübt. Damit bietet sich die Chance, aktuelle Lücken zu schließen und den Lernstoff aus dem aktuellen Unterricht erneut erklärt zu bekommen.

Dementsprechend kann die Spirale des Misserfolgs häufig erfreulich schnell aufgebrochen werden, wie uns Schüler und Schülerinnen, ihre Eltern und auch die Fachlehrer immer wieder berichten.

Die Konfliktlotsen an der TMS

Konfliktlotsen

Die Konfliktlotsen an der TMS sind Schülerinnen und Schüler, die sich im neunten Schuljahr zu Streitschlichtern ausbilden lassen. Diese Ausbildung umfasst eine gewisse Sensibilisierung für Konfliktsituationen und eine vorgegebene Gesprächsführung.

Nach dieser Ausbildung bringen sich diese Schülerinnen und Schüler als Konfliktlotsen oder als Klassenpaten – häufig auch in beiden Funktionen – in das schulische Leben ein. Sie stehen den Schülerinnen und Schülern der TMS während der Hofpausen als Ansprechpartner im RAUM zur Verfügung.

Die Konfliktlotsen helfen den Schülerinnen und Schülern vertraulich und ohne Lehrer bei Problemen der Schülerinnen und Schüler untereinander. Sie unterstützen sie dabei, die Hintergründe für ihren Zwist zu erkennen und selbst eine gemeinsame Lösung für ihr Problem zu entwickeln.

Die räumliche Verknüpfung der Konfliktlotsen mit dem RAUM−Team kann im Bedarfsfall auch auf der Beratungsebene zu einer Verknüpfung führen.

RAUM: Ruhe ‐ Aufmerksamkeit ‐ Unterstützung ‐ Miteinander

Was ist der RAUM? Ein vertrauensvoller Ort, wo Jugendliche, ihre Eltern und Lehrkräfte Unterstützung finden. Dabei ist  die Schweigepflicht eine wichtige Vereinbarung.

Unsere Schulsozialarbeiterin, die Beratungslehrkräfte, engagierte Lehrerinnen und Lehrer sowie unsere ausgebildeten Konfliktlotsinnen und -lotsen bieten die Möglichkeit, in einem freundlich eingerichteten Raum Sorgen zu äußern, Gespräche zu führen und Lösungsstrategien zu entwickeln. Dabei wird das Team auch von einer Schulpsychologin unterstützt.

Das besonders Wertvolle an dem RAUM ist, dass Schülerinnen und Schüler ihn jederzeit aufsuchen dürfen.

Damit ist der RAUM ein wesentlicher Teil des Präventionskonzeptes. Hier gibt es die Möglichkeit, Probleme und Konflikte frühzeitig anzusprechen. So kommen Kinder und Jugendliche z.B., wenn sie sich in der Klasse nicht wohl fühlen, weil sie oder jemand aus der Klasse nicht nett behandelt werden. Mobbing hat dann keine Chance!

Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler den RAUM aufsuchen, wenn sie sich nicht konzentrieren können. Da sie in solchen Situationen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler oft ablenken, werden sie gelegentlich auch von Lehrkräften in den RAUM geschickt, um dort nach einem Weg zu suchen, der eine konstruktive Teilnahme am Unterricht wieder ermöglicht.

Denn zwei Regeln sind uns an der TMS besonders wichtig:

  1. Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, ungestört lernen zu können.
  2. Jede Lehrkraft hat das Recht, ungestört unterrichten zu können.

SHiB: Schleswig-Holstein inklusive Begabtenförderung

SHiB

Die Begabtenförderung an der TMS wird durch die SHiB-Gruppe koordiniert. Begabten- und Begabungsförderung ist für uns Teil einer Schulkultur, die jede Schülerin und jeden Schüler in der Eigenständigkeit ihrer oder seiner Persönlichkeit annimmt.

Sie soll zu einer glücklichen und erfüllten Schulzeit beitragen und den Grundstein für einen selbständigen und erfolgreichen Ausbildungs- und Lebensweg legen. Deswegen entwickeln wir die Begabtenförderung im Dialog mit den Schülerinnen und Schülern kontinuierlich weiter.

Die Teilnahme an Angeboten der Begabtenförderung stärkt das Selbstbild unserer Schülerinnen und Schüler. Im Drehtürmodell können sie eigene Interessen formulieren und verfolgen. 

Sie übernehmen zunehmend Verantwortung für ihren Ausbildungsweg und machen durch Wettbewerbe oder die Nominierung zur Schüler- und Jugendakademie positive und impulsgebende Erfahrungen. In der Gruppe mit anderen begabten Schülerinnen und Schülern finden sie Anerkennung und erleben Abwechslung im Schulalltag.

Im Zuge der Umstellung von G8 auf G9 wird das Überspringen von Klassen an Bedeutung gewinnen. Dazu haben wir eine Springerbetreuung eingerichtet, um Fragen zu klären, Unterstützung zu geben und den Schülerinnen und Schülern den Einstieg in der neuen Klasse zu erleichtern.

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