Gedenken an den Holocaust: Ein bewegender Aktionstag an der Theodor-Mommsen-Schule
Am 27. Januar 2026, dem Internationalen Holocaust-Gedenktag, setzte die Theodor-Mommsen-Schule ein eindrucksvolles Zeichen des Gedenkens und der Erinnerung.
In einem speziell hergerichteten Raum im Hauptgebäude hatten unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte des Holocaust auseinanderzusetzen.
Die schwarzen Vorhänge des Raumes A111 waren gestaltet mit Filmplakaten, die die Schrecken und das Leid der Opfer visualisierten. Eine Chronologie der Verfolgung der Juden in Deutschland gab den Schülern einen tiefen Einblick in die systematische Entrechtung und Ermordung. Besonders berührend waren die Darstellung von Einzelschicksalen und die Zitate von Holocaust-Überlebenden, die von ihren persönlichen Erfahrungen berichteten und die unvorstellbaren Grausamkeiten in Worte fassten.
Sicher ein Highlight war ein Audio-Beitrag, in dem die Tochter des jüdischen Münchner Anwalts Dr. Siegel über den Prangermarsch ihres Vaters im März 1933 berichtete. Diese Aufzeichnung hat viele Schülerinnen und Schüler sehr bewegt, wie sie danach mitteilten.
Nach den vielen intensiven Eindrücken gab es die Gelegenheit, eigene Gedanken, Gefühle und Kommentare auf vorgefertigte Karten zu notieren und in eine große Sammelbox zu werfen.
Sehr viele dieser Karten wurden von der Courage-AG auf acht große Banner geklebt und am 27. Januar in der Schule ausgestellt – ein kraftvolles Symbol der Schulgemeinschaft hinsichtlich des Gedenkens und der gemeinsamen Verantwortung, die Geschichte nicht zu vergessen.
Wir von der Courage-AG sind froh, dass wir so die Möglichkeit geben konnten, sich mit dieser wichtigen Thematik auseinanderzusetzen und vor allem sehr erfreut, dass sich so viele Klassen so engagiert und kreativ beteiligt haben.
Vor allem möchten wir noch einmal einen großen Dank an Doris Vogelsang und Susann Wiesner für die Beratung und Unterstützung aussprechen.
Möge dieser Aktionstag dazu beitragen, dass die Erinnerung lebendig bleibt.
Christiane Behrendt und Charlotte Colberg-Dingeldein







