TMS Theodor-Mommsen-Schule

Zweitägiger Workshop mit der Künstlerin Chris Kremberg

 Körper_Raum_Material – Eine Einführung in die Performanceart mit 17 Schüler*innen der Einführungsphase

„Warum macht man denn so etwas?“

Häufig tritt im Kunstunterricht die Frage nach der Zeitgemäßheit der künstlerischen Mittel in den Vordergrund. Welches Material nutze ich für meine Aussageabsicht? Wie kann ich es bearbeiten? Ist es klimafreundlich? Ist es von Dauer?  In der Performancekunst bildet der eigene Körper das Material, es zählt der flüchtige Moment; der vorhandene Ort und ein darauf bezogenes Konzept bilden das Drehbuch. Was bleibt, ist oft nur eine fotografische oder filmische Dokumentation. Das erwies sich als spannende Herausforderung für die Schüler*innen unserer drei Grundkurse.

Die Künstlerin Chris Kremberg (1971*) versetzte die Teilnehmer*innen durch Foto- und Filmbeispiele in eine Art Schocksituation. Personen, die stundenlang gegeneinander laufen, die sich so lange die Haare kämmen, bis die Kopfhaut blutet, das überschreitet Grenzen – gezeigt und diskutiert wurden Performances von Marina Abramovic, Vallie Export und  Rebecca Horn. Im Anschluss gestalteten die Schüler*innen im schulischen Raum selbst Bewegungseinheiten und Dialogsituationen. Grundlage bildete ein Konzept zu einem selbst gewählten Thema. Am darauffolgenden Tag ging es nach einem tänzerischen Warm-up darum, die Idee auszuprobieren und zu verfeinern. Die Experimente bzw. Kurzperformances wurden fotografiert.

Der Workshop wurde ermöglicht durch das Projekt „Kunst hoch Schule“ der Muthesius Kunsthochschule Kiel.

Medien über Menschenleben (Abb. 1) (Kira, Lediona, Uljana, Seraphine, Jack und Ariane)
Teamworks (Abb. 2) (Artion, Chris, Henrik und Hannes)
Anpassung (Abb. 3a-d) (Titus und Auri)
Anpassung (Abb. 3a-d) (Titus und Auri)
Anpassung (Abb. 3a-d) (Titus und Auri)
Anpassung (Abb. 3a-d) (Titus und Auri)
Being alone is differnet to feeling alone – learn the difference. (Abb. 4) (Linn, Suyin, Leif, Edona)
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