TMS Theodor-Mommsen-Schule

Parisfahrt 2026 des E-Jahrgangs

Dimanche 07 juin

Es trudelte sich langsam am Busbahnhof zusammen… erst vier, dann sechs und dann die große Gruppe. Alle mit einem Ziel: Paris! Stadt der Liebe! Versammlung und Beratung folgen, die erste von Vielen…
Jeder kriegte eine Sitznummer und dann hieß es, auf den Bus warten… Fünf Minuten später fragt Helena, wo der Bus sei, denn der war 40 Minuten vor Abfahrzeit noch nicht da. Ein paar Menschen gehen auf Klo, andere noch schnell zu McDonald’s nebenan. Helena fragt sich, wo der Bus bleibt. Ein türkischer Imbiss feiert anscheinend Sportsaison, die Dame davor johlt und tanzt voller Freude, während immer mehr sich um den Stammtisch sammeln. Helena fragt sich, wo der… Ihr checkt den Joke, oder?
Aber er ist dann doch da! Und um ein wenig nach 19:00 Uhr gings los. Die erste Stunde war munter. MakeItMeme und meine Schachniederlage nach fünf Zügen bleibt mir jetzt im Kopf.
Stunde zwei: Finn hat gerade angefangen, die politische Spannung der Falkländischen Wirtschaftskrise zu erörtern. Es ist wie ein Podcast!
Stunde drei: Die Stimmung kippt, bei einem Halt in Bremen fällt allen auf, wie lange zwölf Stunden sein können. Und mit mehr Menschen, die zusteigen, verschwinden auch unsere 100% rechtmäßig ergaunerten Sitzplätze, die jetzt von verwirrten Ticketinhaber besetzt werden.
Jetzt heißt es schlafen, Ich mach ein paar Zeichnungen, und versuch zu schlafen. Krieg so 2 Stunden rein. Also…
Stunde 5-6: Es wird Ol’Reliable ausgepackt: Ich sehe was, was du nicht siehst und Schere, Stein, Papier. Die schlechte belgische Straßensanierung hält uns durch Rüttelmassage wach.
Stunde 7-9? Finn ist mit seinem Vortrag fertig und elaboriert anhand der Hummerindustrie.
Stunde… ?: Zeit ist kein Konzept mehr, von der ein Sterblicher ein Verständnis hat, wahre Erleuchtung kommt durch eine Trennung von jeglichen Vorstellungen von Zeit und Raum. Erleuchtung kommt auch durch Paris am Horizont.
Um 9:00 Uhr morgens kommen wir in Paris an. Koffer werden entladen und Beine gestreckt. Erstmal ne 40-minütige Versammlung…
Nach erster Stärkung werden wir wieder schwach bei der Nachricht, dass wir erst um 15:30 Uhr ins Hotel können… Aber die Koffer können wir abladen! Also hin! Durch Saint Denis, unsere Heimatumgebung für fünf Tage.
Nachdem alle Koffer in ein Konstruktionsrisiko auf Zimmer 166 mit dem Code 118267 verwandelt wurden, geht es ohne Schlaf, Ruhe oder Kaffee in den nächsten Tag: Mont Martre!

Lundi 08 juin

Durch die doch extrem gute Metropolitain waren wir in fast 15 Minuten da. In zwei Gruppen, aber da… Und wir wurden auf die Pariser Population losgelassen! Wir, also die Autoren dieses Abschnittes und noch eins zwei andere waren erstmal hoch zur Basilika: die Sacre-Coeur! Und den Ausblick über halb Paris! Paul entdeckt eine Gondel! Cool, müssen wir den Berg nicht wieder runterlaufen. Es waren die spannendsten 50 Meter meines Lebens!..
Und da wir Schlafleichen auch alle Hunger hatten, verkosteten wir nur das Feinste der französischen Küche: Pizza-Magharita, Pasta und die größte Flasche Wasser, die man kriegen kann.
Jetzt nur noch von unserem Durchhaltevermögen und meiner persönlichen Mission, jeden Hund auf meinem Weg zu streicheln, (sie hieß Balou und war vier Monate alt, sehr lieber Köter) gehen wir zurück zum Treffpunkt und ziehen uns zur Heimatbasis zurück. Um 21:20 kommen wir in Ibis Budget an und erkunden unsere Zimmer.
Paul, Julius und ich teilen Betten ein und wundern uns, warum unser Bett Achselhaare hat…
Der Rest des Abends wird in Mädchenzimmer bei Buffet und Kartenspiel gechillt. Bis wir dann um 1:00 Uhr muckelig in unseren Betten liegen.
War ein cooler erster Tag.
Verfasst von Karl, (ich hab einfach nur getippt und ausgeschmückt.)
Beiträge von Mathilda, Heike, Anna, Paul und Julius. (Weil mein Erbsenhirn sich nur an die Auslage von einem Regal im Lidl erinnern kann…)
Und Emotionalen Support von Thilo und Philipp.

Mardi 9 juin

Der Tag startete mit einem französischen Frühstück im Hotel. Danach machten wir uns gegen 11 Uhr auf den Weg in einen Park, um den Tag zu planen. (Besonders in Erinnerung geblieben ist uns dabei die augenzwinkernde Aussage einer Lehrerin, welche meinte, wir könnten uns die Wartezeit vertreiben und ein paar Heroin-Spritzen einsammeln – Naja, willkommen in der Großstadt!)
Anschließend ging es mit der Metro zur Kathedrale Notre-Dame. Dort konnten wir in kleinen Gruppen die Gegend erkunden. Die Kathedrale war wirklich beeindruckend und definitiv einen Besuch wert. Natürlich durfte auch ein Crêpe nicht fehlen – schließlich sind wir in Frankreich. Später verschlug es uns zu Les Halles – einem Einkaufszentrum, in dem wir Essen für ein geplantes Picknick besorgten und ein wenig shoppen konnten. Das Picknick selbst blieb auf Grund des Regens zwar eher Theorie, aber die Snacks waren trotzdem eine gute Investition. Danach stand endlich unser erster Besuch am Eiffelturm an.
Anschließend ging es hinunter an die Seine, wo wir unter einer Brücke Schutz vor dem Regen suchten. Wir konnten uns mit einigen Tauben anfreunden und die Atmosphäre genießen. Nachdem das Wetter sich beruhigt hatte, starteten wir zu einer Bootsfahrt auf der Seine. Paris vom Wasser aus zu sehen, war definitiv eines der Highlights des Tages. Am Abend ging es für einige zur Erholung schließlich zurück zum Hotel und für andere weiter in eine der berühmten Pariser Jazz-Grotten. Am Ende des Tages können wir sagen: Langweilig wird es in Paris definitiv nicht.

Liebe Grüße Luisa, Hanna, Mieke, Rose, Fenja, Kaja

Mercredi 10 juin

Am Mittwoch sind wir vormittags zum Eiffelturm gegangen und sind mit dem Aufzug auf die zweite Etage gefahren. Dort haben wir die schöne Aussicht über Paris genossen und konnten viele Orte, die wir die letzten Tage entdecken konnten, von oben sehen. Den Weg runter sind wir die Treppen gegangen und das war wirklich eine tolle Erfahrung, die wir auf jeden Fall empfehlen würden. Später durften wir in Gruppen Paris erkunden und wir sind zu einem Supermarché gegangen, haben Sachen für ein spontanes Picknick vor dem Eiffelturm gekauft und die Atmosphäre in den weniger touristischen Ecken von Paris genossen. Als wir uns danach wieder alle getroffen haben, haben wir uns den Arc de Triumphe angeschaut und hatten dann wieder Freizeit, die wir dafür genutzt haben, die Champs-Élysées runterzulaufen und am Ende im Jardin des Tuilleries entspannt zu sitzen und die Sonne zu genießen. Um 19 Uhr durften wir dann zusammen ins Louvre und durch die unterschiedlichen Ausstellungen gehen. Natürlich konnten wir die Mona Lisa sehen, aber es gab auch viele andere spannende Bilder und Skulpturen, die wir uns angeschaut haben.

Von Juna, Greta, Laura, Helena, Thilo, Philip und Neele

Jeudi 11 juin

Heute Vormittag sind einige von uns ins Musée de l’Orangerie gefahren, um die Austellung anzugucken. Besonders berühmt ist das Museum für die acht großen Seerosen-Wandgemälden von Claude Monet. Zudem gibt es zurzeit eine Sonderausstellung von Henri Rousseau. Nach der Freizeit, die zur freien Verfügung stand, sind wir auf einen Food-Market gefahren, wo es lauter frische Früchte und viel Gemüse gab. Am Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg gemacht, um eine Foodtour zu starten. Angefangen bei Käsetellern, über Foccaccia und süßes Gebäck, für jeden war etwas dabei. Was bei einem Parisbesuch nicht fehlen darf, ist der Besuch des funkelnden Eifelturms bei Nacht. Das haben wir an diesem Abend gemacht und den Tag somit gemütlich ausklingen lassen.

Der Text ist von Hanna, Matilda, Helena, Elin, Bente und Antonia.

Vendredi 12 juin

Es wird gefragt, wer einen Blog schreiben kann: jetzt heißt es sich ducken, sich totstellen, nicht aufmucken, bis es einen anderen getroffen hat, ich dachte, das geht noch mal glatt. Es ging nicht glatt. Es war platt. Wir stehen auf. Neun Uhr dreißig schlägt die Uhr. Meine Mitschülerin guckt recht stur. Wir brechen auf. Reden, Schwafeln, Stammeln, an der Metrostation vergammeln. Auf die Metro warten, die Gefühle in den Gesichtern erraten. Die Hand untern Sitz wandern lassen und alte Leckereien fassen. Ankunft in Montmartre: Sacre Coeur, ganz schön groß, es geht los. Der Spaß ist vorbei, das ist doof. Es geht zum Busbahnhof. Wir haben noch ein wenig Freizeit im Park. Die Zeit ist reif, der Busfahrer ist Typ Bausparer. Er verlädt die Koffer. Es ist vorbei mit schulfrei.